SALON AM MORITZPLATZ
Oranienstrasse 58, 10969 Berlin-Kreuzberg


 

 

L'Anderer

Sonntag, 10. Dezember 2017 / 19:00

Martin Perret, drums
Otis Sansdjö, tenor sax
Alfred Lorinius, bass
John Holmström, piano

L’Anderer is a stranger, a loner, it’s the brothers Grimm by way of Kafka. It’s the telestic soundtrack to a story of unspeakable evil, darkness and human decay. Released in 2016, the album « Don’t Try You Are » was the musical investigation of the murder of a mysterious man in an indefinite country just after a war. The location and the time was never explicit. L’Anderer brings meanwhile new music and a new line-up for 2017.

L’Anderer ist ein Unbekannter, ein Fremder, eine steppenwölfige, Kafkaeske Märchengestalt. Es ist der mystische O-Ton zu einem Krimi über Abgrund, Dunkelheit und menschlichem Versagen. Das im Jahr 2016 veröffentlichte Album “Don’t Try You Are” war die musikalische Spurensuche des Mordes eines mysteriösen Mannes, in einem unbekannten Land. Der genaue Ort oder das Jahr blieb ungenannt. L’Anderer bringt inzwischen neue Musik und eine neue Besetzung in 2017 mit.

https://soundcloud.com/landerer

Clair - Obscur

Freitag, 01. Dezember 2017 / 20:30

Clair - Obscur is a new quartet combining 3 Swiss musicians and a Swedish musician. Two of them live in Berlin, two of them live in Zurich. What binds these four musicians is before anything the intensity that they put in their way of playing. Something rooted, powerful, which always has to resonate in the body, which always has to make you move, make you react. A music close to the ground, close to the people. Each musician has a very personal way of playing his/her instrument, a strong personality. These young and talented musicians create together a language which connects, unifies, makes you feel! They all have their blackness, their depth but also their lightness,
their humour and their sensibility. So many things feeding a strong artistic approach and makes this band fresh, unique and with a rare authenticity.

Marie Kruttli - piano
Otis Sandsjö - saxophon
Lukas Traxel - bass
Domi Chansorn - drums

Brad Henkel + Isak Hedtjärn + Otis Sandsjö

Sonntag, 19. November 2017 / 19:00

The improvisation duo with Otis Sandsjö (sax) and Brad Henkel (trumpeter) is returning.
On sunday, they will join forces with the swedish clarinet//sax//whistel master Isak Hedtjärn.

HEIMSPIEL: Tschechows abseits

Premiere: Donnerstag, 16.November 2017 / 20:00

Regie: Sommer Ulrickson
Musik: Moritz Gagern
Von und mit: Moritz Gagern, Mareile Metzner, Olivia Stahn, Stephan Szasz, Sommer Ulrickson
Mit Dank an: Andrea Schmidt-Futterer, Miriam Kohler, Barbara Carbonell, Deutsches Theater Berlin, Theater unterm Dach

Während sich die Welt rasant und erbarmungslos beschleunigt, bleiben wir hängen, auf der Strecke, zwischen den Stühlen, außen vor. Für unser spartenübergreifendes HEIMSPIEL - ein von Anton Tschechows alltäglichen Endzeitszenarien inspiriertes Wohn-Arrangement - schauen wir unserer wachsenden Ohnmacht singend ins Auge, tanzen uns Abstumpfungs- und Lähmungserscheinungen aus dem Leib und pflegen gemeinsam den Umgang mit unseren Unzulänglichkeiten. Wir bespielen den Zwischen-Raum, in dem jeder Umbruch, Zusammenbruch und Aufbruch denkbar wäre, wenn wir nur… Ob fatalistisch, tröstlich, abwegig, utopisch oder nostalgisch - wir teilen alles, denn immer noch gilt: „Man muss Vertrauen haben zu den Menschen, sonst kann man nicht leben.“ (A. Tschechow, Onkel Wanja)
STIMMEN AUS TEHERAN

Donnerstag, 26.10.2017


Buchvorstellung und Gespräch zu Stimmen aus Teheran.
Interviews zur zeitgenössischen Kunst im Iran von Hannah Jacobi (Edition Faust)

Ab 18:00 geöffnet, Beginn Gespräche 19:00. Eintritt frei.
Die Gespräch finden auf Englisch statt.

Was heißt es, heute Künstlerin oder Künstler im Iran zu sein? Und wie hat sich die zeitgenössische Kunst im Iran und die Kunstszene in Teheran entwickelt? Im Gespräch stellen die Autorin, die Künstlerin Raana Farnoud und der Kurator und Publizist Behzad Nejadghanbar das Kunstumfeld in Teheran vor und präsentieren den Interview-Band Stimmen aus Teheran. Nicht nur im Buch, sondern auch in ausgewählten Ausschnitten aus den originalen Interviews werden die Stimmen aus Teheran hörbar.

In den letzten Jahren wuchs gerade in Deutschland das Interesse an der zeitgenössischen Kunst im Iran. Vor diesem Hintergrund möchte das Buch die zeitgenössische Kunstszene Teherans differenziert darstellen und den Stimmen der lokalen Akteure Gehör verschaffen. Als Fragmente einer besonderen Erzählung über die Gegenwartskunst im Iran ermöglichen die achtzehn Interviews mit Künstlerinnen, Theoretikern, Kuratorinnen und Galeristen in Teheran interessante Einblicke in die Hintergründe und Bedingungen der Kunstproduktion. Sie geben Aufschluss über künstlerische Ansätze, Arbeitsweisen des Kunstbereichs und Debatten zur eigenen Kunst und zeigen auf, wie das gesellschaftspolitische Umfeld die künstlerische Arbeit im Iran beeinflusst. So wird den Leserinnen und Lesern ein außergewöhnlicher Blick auf die aktuelle iranische Kunstwelt eröffnet, die sich im Kontext der Reformpolitik im Iran nach 1997 herausgebildet hat und sich heute aktiver und vielfältiger denn je zeigt.

Während der Buchvorstellung am 26. Oktober 2017 werden die Stimmen aus Teheran nicht nur im Buch selbst, sondern auch in einer Audioinstallation mit ausgewählten Ausschnitten aus den originalen Interviews hörbar. Hannah Jacobi führt in das Buch ein und erzählt von seiner Entstehung und die Gespräche mit den Gästen aus Teheran erweitern den Kontext des Buches und stellen das iranische Kunstumfeld vor. Behzad Nejadghanbar, der in Teheran die Galerie Emkan betreibt und als Redakteur unter anderem bei der renommierten Kunstzeitschrift Herfeh Honarmand tätig ist, spricht über den Kunstbereich im Iran und in Teheran, über Besonderheiten, aber auch Probleme, und präsentiert so seine Sicht auf aktuelle Kunstströmungen und kritische Debatten. Raana Farnoud erschließt aus künstlerischer Perspektive die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst im Iran, die sie in ihrer Arbeit als Künstlerin begleitet hat. Farnoud gehört heute zu den bekanntesten Künstlerinnen im Iran und hat die jüngere Künstler-Generation nachhaltig beeinflusst.

Der Band Stimmen aus Teheran enthält Interviews mit: Bita Fayyazi, Sohrab Mahdavi, Neda Razavipour, Jinoos Taghizadeh, Shahab Fotouhi, Barbad Golshiri, Nazgol Ansarinia, Mahmoud Bakhshi, Helia Darabi, Ruyin Pakbaz, Vahid Hakim, Iman Afsarian, Maryam Majd, Nazila Noebashari, Lili Golestan, Rozita Sharafjahan, Hamid Severi und Mohammad Ghazali.

Stimmen aus Teheran ist am 11. September 2017 bei Edition Faust erschienen.
Gefördert mit Mitteln der Heinrich-Böll-Stiftung.
Buchpräsentation und Gespräche mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung

Musical poetry with IM©

Donnerstag, 09.11.2017, 19 Uhr

"MY JOURNEY TO 33"

IM© is an artist, musical poet/performer and synaisthetic experimentalist, living in Berlin and in Lower Austria.

NO BORDERS QUARTET ft. CHRIS GUILFOYLE

Samstag, 21.Oktober 2017, 20:00

Chris Guilfoyle and Marie Kruttli met while both completing their masters in Luzern, Switzerland in 2013. Having played together in many ensembles in Switzerland, they have been looking to work together since Chris moved back to Dublin while Marie moved to Berlin. The No Borders quartet is a project which will see Marie come over to play with an explosive Irish rhythm section, bassist Barry Donohue and drummer Brendan Doherty while Chris will then travel to Berlin afterwards to play with Tom Berkmann on Bass and Tilo Weber on drums, a German rhythm section. The music will be a mixture of Marie's and Chris's original compositions. The No Borders Quartet is also a statement highlighting inclusivity and cross-collaboration in a world that is becoming more and more insular.

Marie Kruttli – Piano
Chris Guilfoyle – Guitar
Tom Berkmann – Upright Bass
Tilo Weber – Drums

TAM TAM - Jüdische Amüsierbetriebe am Moritzplatz

Eröffnung 13. Juli, 19:00

Der Moritzplatz war noch nie der Nabel der Stadt. Mitte des 19. Jahrhunderts im Süden Berlins angelegt, entwickelte er sich aber in wenigen Jahrzehnten zu einem Verkehrsknotenpunkt und Zentrum des Amüsierbetriebs. Theodor Fontane bemerkte: „Sie geben heute die ‚Quitzows‘ an zwei Stellen: im Schauspielhause die richtigen Quitzows und am Moritzplatz die parodierten […].“ (Die Poggenpuhls, 1896). Das Publikum konnte also am Moritzplatz die Persiflage jener Stücke sehen, die am Gendarmenmarkt im Original gezeigt wurden.

Um 1900 warb eine stattliche Anzahl von Theatern, Kaffeehäusern und Biergärten um Publikum – einige davon wurden von Juden betrieben. Das bekannteste von ihnen war wohl das Jargon-Theater der Gebrüder Herrnfeld in der Kommandantenstraße. Der Erste Weltkrieg bedeutete einen tiefen Einschnitt für das Geschäftsleben am Moritzplatz: Ganz abgesehen von Versorgungsengpässen konzentrierte sich der Amüsierbetrieb in den „Goldenen Zwanzigern“ stärker am Kurfürstendamm im Berliner Westen. 1924 schloss das „Café Nagler“ seine Pforten. Die Amüsierbetriebe am Moritzplatz, zu denen auch das Kino „TAM – Theater am Moritzplatz“ gehörte, hangelten sich unter wechselnden Direktionen von Krise zu Krise. Schon vor 1933 wurden auch hier jüdische Unternehmer von der SA bedroht. Aus Angst vor solchen Übergriffen stellte der „Tanzpalast Sevilla“ seinen Betrieb 1933 zunächst ein, um 1935 als Vergnügungslokal nur für Juden wieder zu öffnen. Im ehemaligen Theater der Gebrüder Herrnfeld in der Kommandantenstraße zeigte unterdessen der Jüdische Kulturbund bis 1941 Stücke, gezwungenermaßen ebenfalls ausschließlich für Juden.

Nachdem die jüdischen Inhaber geflüchtet oder deportiert und ermordet worden waren, fielen die Häuser den Bomben oder den Neubauplänen der 1950er-Jahre zum Opfer. Die Erinnerung an die Amüsierbetriebe am Moritzplatz hielt sich nur in wenigen Familienerzählungen. Einer solchen Überlieferung hat die israelische Dokumentarfilmerin Mor Kaplansky in dem Film „Café Nagler“ ein Denkmal gesetzt – und damit den Anstoß für diese Ausstellung gegeben.Diese fängt Spuren jüdischer Amüsierbetriebe dokumentarisch und künstlerisch ein und setzt sie in Beziehung zum heutigen Leben am Moritzplatz.

Die Ausstellung wurde von Stella Flatten, Ossian Fraser, Lydia Korndörfer, Christoph Kreutzmüller, Kaspar Nürnberg und Bjoern Weigel in Kooperation mit dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. realisiert.

Ausstellung vom 13. bis 16. Juli 2017

Eröffnung: Donnerstag, 13. Juli 2017, 19.00 Uhr – serviert werden Drinks aus den 1920er-Jahren

Sonntag, 16. Juli 2017

16.30 Uhr: Vortrag von Dr. Simone Ladwig-Winters:über das Kaufhaus Wertheim am Moritzplatz

19.00 Uhr: Vortrag von Wolfgang Müller über Valeska Gert


DUO GRAZIE WIRRTI - MATIAS ARRIAZU

Samstag 15. Juli, 20:00

Der SALON AM MORITZPLATZ freut sich, den argentinischen Gitarristen, Komponisten und Arrangeur Matias Arriazu und die brasilianische Sängerin und Komponistin Grazie Wirtti vorzustellen. Die klangvolle Stimme von Grazie Wirtti und das virtuose Spiel von Matias Arriazu auf der achsaitigen Gitarre verschmelzen zu einer genialen Interpretation zeitgenössischer, lateinamerikanischer Musik. Das Duo wandert zwischen äußerst intimen Klangräumen und starken, ausdrucksvollen Explosionen und schaffen eine einladende, bewegende, musikalische Landschaft. Matias Arriazu stand gemeinsam mit Mercedes Sosa, Liliana Herrero, Juan Falu und Teresa Parodi und den Brasilianern Arismar do Espírito Santo, Chico Batera, Rogério Sousa, Yamandu Costa, Milton Nascimento und Egberto Gismonti auf der Bühne. Grazie Wirtti sang unter anderem mit Liliana Herrero, Juan Falu, Aca Seca, Diego Schissi, Yamandu Costa, Milton Nascimento und Egberto Gismonti.

Grazie Wirtti comes with a rich voice and offers a new view on the current interpretation of Brazilian and Latin American music, its rhythms and cultures. With excellency, her voice transcends stylistic boundaries without losing focus of her own territory. Matias Arriazu from Formosa, Argentina is a guitarist, composer, and musical arranger. He is a leading figure in both seven and eight-string guitar, and his compositions have contributed a novel approach to the instrument. In June, they shared the stage with the legendary Brazilian musician and composer Egberto Gismonti in Buenos Aires. Their first album has been produced by Yamandú Costa and includes a special appearance by Milton Nascimento.

El SALON AM MORITZPLATZ se complace en presentar al guitarrista argentino Matias Arriazu y a la vocalista brasileña Grazie Wirtti.  
El dúo ofrece una interpretación contemporánea de la música latinoamericana, en la que la voz exquisita de Grazie Wirtti se funde de manera extraordinaria con la guitarra de ocho cuerdas de Matias Arriazu. Ambos transitan por espacios de gran intimidad sonora que alternan con momentos de sorprendente intensidad y fuerza expresiva, invitando al oyente a disfrutar con ellos de su extraordinario imaginario musical. Los dos músicos han compartido escenario con grandes figuras de la música argentina y brasileña como Mercedes Sosa, Liliana Herrero, Teresa Parodi, Yamandu Costa, Milton Nascimento, Egberto Gismonti y otros muchos.

https://soundcloud.com/ wirtti-arriazu
Video Wirtti & Arriazu
https://www.youtube.com/ watch?v=nX89uXL6SJg
http:// matiasarriazu.com.ar/
https:// www.graziewirtti.com/
Duo Matias Arriazu & Ernesto Snajer - g
https://www.snajer.com/ de-dos-argentinos

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Samstag 15. Juli 2017

Doors: 19:30
Concert: 20:00

SONGS at Salon am Moritzplatz

June 16th, 20:00

Lucio Capece - Bass Clarinet
Annie Garlid - Viola and Voice
Derek Shirley - Cello
Rishin Singh - Trombone
Stine Sterne - Flute and Voice

https://soundcloud.com/ rishin-1/ three-lives-excerpt

"Slow, minimal, enigmatic, formed mostly of long-form drones played and sung with the rigidity of an iron bar" (The Sound Projector)

"There’s an air of eccentric decay that’s quite English in character" (Boring like a Drill)

POSTER STORIES

Samstag, 4 März 2017, 19 Uhr

Zehn geflüchtete Jugendliche aus Leipzig haben eine Serie aus Plakaten gestaltet, basierend auf deren persönlichen Geschichten, Erlebnissen und Erinnerungen. Die Plakate entstanden in Zusammenarbeit mit dem Berliner Grafikdesigner Florian Seidel, Mitbegründer des Musiklabels „O’RS“ und werden begleitet von einer Serie aus Videoportraits der Fotografin Nora Heinisch.
Fragmenthaft aneinandergereiht zeigen die bewegten Bilder die Gesichter hinter jedem Poster. Durch die Kombination der beiden Medien wird deutlich wie ähnlich wir uns in unseren Handeln, Wünschen und Träumen sind. Ganz egal ob wir aus Syrien, Iran, Eritrea oder Deutschland kommen.

Poster Stories ist Teil der Ausstellungsserie „Public Positions“. Die Plakate werden zur Ausstellung käuflich zu erwerben sein. Der Erlös wird den geflüchteten Jugendlichen und der Einrichtung, in der sie betreut werden, gespendet.


CAFE NAGLER

FILMVORFÜHRUNG, Sonntag, 12. Februar 2017, 18h

Der Salon am Moritzplatz freut sich den Film "Café Nagler" nun zum zweiten Mal
und in Anwesenheit der Regisseurin Mor Kaplansky zu zeigen.

Anschließend Q & A mit der Regisseurin Mor Kaplansky

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Ein Film von Mor Kaplansky und Yariv Barel 
Israel/Deutschland 2015, 59 Minuten, hebräisch-englisch-deutsche OF mit deutschen UT

Das Café Nagler am Moritzplatz war in den 1920er Jahren einer der aufregendsten Orte in ganz Berlin! Das jedenfalls hat die junge israelische Regisseurin Mor, eine Nachkommin der Naglers, ihr Leben lang in ihrer Familie gehört. Inspiriert von ihrer Großmutter, die früher selbst Dokumentar-Regisseurin war, reist Mor nach Berlin, um einen Film über die Geschichte des Cafés zu drehen. Doch dort, wo früher das Nagler stand, liegt heute ein kleiner Park, und von dem Café, das in Israel so legendär ist, scheint niemand etwas zu wissen. Um ihre Großmutter, die sehnsüchtig auf erstes Filmmaterial wartet, nicht zu enttäuschen, muss Mor tief in die dokumentarische Trickkiste greifen ... CAFÉ NAGLER ist ein anrührendes Familienporträt und erzählt eine ganz besondere deutsch-israelische Geschichte über die Kraft der Erinnerung und die Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. 

Der Film wird mit freundlicher Unterstützung der Edition Salzgeber präsentiert.

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Festivals
31. Internationales Filmfestival Haifa 2015
Berlinale 2016 – Kulinarisches Kino
DOK.Fest München 2016
Flimmer Women's International Film Festival, Türkei 2016


CIRCUMSTANCES

22. Oktober – 12. November 2016

Eine Ausstellung mit Jeewi Lee und Ossian Fraser. 

Im Zentrum steht der Kreisverkehr. Ein Loch im Stadtbild. Die neuen Arbeiten von Jeewi Lee und Ossian Fraser, die in der Ausstellung CIRCUMSTANCES präsentiert werden, befragen den Ist-Zustand des Moritzplatzes als einen Ort, der seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Dämmerzustand verharrt. Unvorstellbar scheinen die 'Goldenen Zwanziger', in denen der Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Kaufhaus Wertheim, Läden, prächtigen Kaffeehäusern und einem Theater zu einem der wichtigsten und lebhaftesten Zentren Berlins zählte.
Im Zuge des Zweiten Weltkriegs folgt der Kahlschlag. Die Trümmer werden abgetragen, doch die Leerstellen kaum aufgefüllt. Wenig später wird die Berliner Mauer in unmittelbarer Nähe als Manifestation der Trostlosigkeit durch die heutige Heinrich-Heine-Straße gezogen. Erst in den 1970er Jahren geben die 'Moritzboys' – die Maler rund um Rainer Fetting und Salomé – einen entscheidenden Impuls zur Wiederbelebung. Sie lassen sich im Niemandsland nieder und betreiben die Galerie am Moritzplatz. Kurze Zeit liegt Punk in der Luft. Heute sind deutlich mehr Gemütlichkeit und Wohlstand eingezogen und Berlins Kreative zieht es noch immer hierher: ins Aufbauhaus oder das Vorzeigeprojekt alternativer Stadterschließung – den Prinzessinnengarten. 

Unser Dank für die freundliche Unterstützung gilt der Design Akademie Berlin, der Edition Salzgeber und Schwab Rollrasen.

Kuratiert von Lydia Korndörfer.

Öffnungszeiten:
Do-Sa, 14-19 Uhr
(und auf Anfrage)

Begleitprogramm:

10. November 2016, 19 Uhr
Filmvorführung: Café Nagler (Regie: Mor Kaplansky und Yariv Barel)
Mit anschließendem Gespräch über die 'Goldenen Zwanziger'
am Moritzplatz mit Dr. Christoph Kreutzmüller,
Historiker und Kurator am Jüdischen Museum Berlin.

11. November 2016, 19 Uhr
Gespräch "Wilde Zeiten. Die 70er/80er Jahre in Westberlin"
mit Dr. Ernst Busche (Galerist und Kunstkritiker)
und Wolfgang Müller (Künstler und Mitbegründer der Gruppe "Die Tödliche Doris")

Salon am Moritzplatz (Oranienstraße 58, Kreuzberg)

Im Rahmen der Ausstellung "Circumstances" werden Dr. Ernst Busche (Galerist und Kunstkritiker) und Wolfgang Müller (Künstler und Mitbegründer der Gruppe "Die Tödliche Doris") über ihr persönliches Erleben der 1970er und 80er Jahre in Westberlin sprechen. Moderiert von Lydia Korndörfer.

Noch lange nach dem 2. Weltkrieg bleibt der Moritzplatz Niemandsland. Nur drei Häuser überleben die verheerenden Luftangriffe der Alliierten. In einem von ihnen findet sich heute der Salon am Moritzplatz.

Noch in den 1970er Jahren wird der trostlosen Szenerie kaum mehr als die Berliner Mauer entgegengesetzt. Dennoch siedelt sich eine Gruppe junger Künstler an. Im Hinterhaus der Oranienstraße 58 betreiben die 'Moritzboys' oder 'Neuen Wilden' – Salomé, Rainer Fetting, Bernd Zimmer und Helmut Middendorf – von 1977 bis 1981 die "Galerie am Moritzplatz".

Ernst Busche wird vom Tagesspiegel gesandt, um sich ein Bild vom Treiben am Moritzplatz zu verschaffen. Als Kritker ist er bei der Eröffnung der Galerie vor Ort und wird die Einleitung zum ersten Katalog der Galerie verfassen.

Wenige Jahre später entwickelt sich das unweit gelegene SO36 zum Künstlertreff unter der kurzzeitigen Leitung von Martin Kippenberger. Danach bleibt das SO36 Zentrum der deutschen Punk- und New-Wave-Szene und damit Spielort für Künstler wie beispielsweise Wolfgang Müller. 1980 gründet der Kunststudent zusammen mit Nikolaus Utermöhlen die Gruppe "Die Tödliche Doris".


LIMESTONESTORIES

Samstag, 27.08.2016, 18:00 Uhr

Der Verein Kalknetzwerk e.V. veranstaltet im Museumspark Rüdersdorf vom 1. bis zum 20. August ein Kunst–Symposium. Über drei Wochen lang werden 11 Künstler und Künstlerinnen aus Berlin, Moskau, Petrozavodsk, Köln und Stuttgart im Park leben und arbeiten. Anschließend werden sie die Resultate für mehrere Wochen ausstellen.

Teilnehmende Künstler_innen:
Evgeniya Balantseva, Moskau / Rik Beck, Stuttgart / Natalia Egorova, Petrozavodsk / Ossian Fraser, Berlin / Ingo Gerken, Berlin / Oliver Herrmann, Stuttgart / Annika Hippler, Berlin /  Caro Krebietke, Stuttgart /  Anna Neizvestnova, Moskau /  Andrey Ustinov, Köln /  Lana Zaytseva, Moskau


SCOT/LE THANH HO & PANZA/PARALLEL ASTEROID
& DELMORE FX


Samstag, 30.04.2016 / 20:00

RICHARD SCOTT
Modular Synthesizer - Solo Performance
http://richard-scott.net
http://vimeo.com/richardscot/videos
http://richardscott.bandcamp.com/

LE-THANH HO und DAVIDE PANZA
Le-Thanh Ho - Gesang
Davide Panza - eGitarre
www.le-thanh.de
www.facebook.de/lethanhmusik

PARALLEL ASTEROID AND DELMORE FX
Delmore Fx - live electronics
Lan Cao - synthesizer
Gregor Siedl - saxophone, gamecalls
https://parallelasteroid.com/
http://delmorefx.tumblr.com/
http://dasandereselbst.org/


BENEFIZ - KONZERT

Sonntag, 24.04.2016 / 19:00

für das Bagamoyo Arts and Cultural Institute

Lea Danzeisen, Klavier
Michaela Catranis, Klavier
Johnna Wu, Violin
Sam King, Singer


KONZERT MINIMAL (BERLIN)

Freitag, 22.04.2016 / 20:00

Konzert Minimal focuses on the music of the Wandelweiser collective and composers who share similar aesthetics and interests in the organisation of sound and silence as well as extending beyond conventional confinements and traditional hierarchy. As an ensemble of Berlin-based musicians, Konzert Minimal draws upon diverse yet focused collective experiences of its members, who come from various backgrounds of music; modern classical music, experimental and improvised music, sound art, conceptual performance and composition.

Konzert Minimal was initiated by Johnny Chang and Koen Nutters in November 2010, since then the ensemble has appeared in the following venues and festivals: Labor Sonor, N.K., ausland, Studio 8, Relevant Musik festival (Berlin), Sonic Acts festival (Amsterdam), Cafe OTO (London).

A key aspect of Konzert Minimal is ongoing co-operation and research with composers, with ongoing collaborations alongside composers such as Peter Ablinger, Antoine Beuger, Catherine Lamb, Radu Malfatti, Michael Pisaro and Manfred Werder.

pierre borel - saxophone
bryan eubanks - saxophone
annie garlid - viola
andrew lafkas - double bass
rebecca lane - flute
callum g'froer - trumpet
mike majkowski - double bass
stine j motland - voice
koen nutters - double bass
morten j olsen - vibraphone
nils ostendorf - trumpet
derek shirley - cello
rishin singh - trombone
brett thompson - guitar
symeon yovev - guitar


BILL McHENRY (SOLO)

Sonntag 10.04.2016 / 20:00

Bill McHenry is a saxophone player and composer who lives in New York, Barcelona, and Maine. He has made 7 recordings as a leader, and is known for his work with Andrew Cyrille, Paul Motian, Eric Revis, Guillermo Klein, Andrew D’Angelo, Reid Anderson, Orrin Evans, John McNeil, Ben Waltzer, Rebecca Martin, Duane Eubanks, Jamie Saft, and Ethan Iverson.
His first two albums for the Sunnyside label, Roses, and Ghosts of the Sun are with Paul Motian, Reid Anderson and Ben Monder. 2012′s album,La Peur du Vide was recorded live at the Village Vanguard with Orrin Evans, Eric Revis, and Andrew Cyrille.

www.billmchenry.com


MUSICAL PERFORMANCE VON IDA-MARIE CORELL

Sonntag, 14.02.2016 / 19:00

Ida-Marie Corell is an artist, musical poet, composer and thinker. Working at the intersection of music, art and knowledge transfer. She writes, composes and performes her Songs since age 12.

"I feel what I sing and I sing what I feel, I see what I hear and I hear what I see.



DAS INSTABILE OBJEKT

Eröffnung Freitag 13.11.2015 ab 19:00

Dem Begriff des Objektes ist der Bezug zu einem Subjekt eingeschrieben, denn für dieses scheint die Kategorie des Objektes von Bedeutung. Was macht also das Objekt instabil für ein Subjekt? Sind die Positionen austauschbar? Welche grundsätzlichen Voraussetzungen, Möglichkeiten, Wechselwirkungen, Grenzen prägen den Prozess des Interagierens mit den Dingen? Das Beziehungs-Gefüge Welt wird jeden Moment von Neuem durch die Eigendynamik der Dinge und durch das wahrnehmende und handelnde Subjekt hergestellt. Aus der ständigen Ordnung und Auslegung des Existierenden besteht die menschliche Orientierung.
Das Objekt macht darin ein scheinbar klares Angebot. Der physische wie ideelle Gegenstand suggeriert den deutlichen Umriss einer Einheit. Doch beim Zoom in die Wahrnehmungsbedingungen und Beschreibungsmodelle lösen sich die Umrisse auf und es zeigen sich Schnittstellen in eine endlose Offenheit. Gleich einer inhärenten Bewegung, kaum merklich, ständig präsent, ist die Instabilität des Objektes eine Potenz.
Das Interesse am Instabilen als produktivem Moment verbindet alle beteiligten KünstlerInnen. Die Verunsicherung des eigenen Stand-Punktes, das Agieren der Dinge, Irritationen der Wahrnehmung und das Aufzeigen kultureller Konditionierung, sind Facetten dieses Vorgangs, welche die Ausstellung herausgreift.

Susanne Bürner
Anne Gathmann
Dominique Hurth
Bettina Khano
Nana Kreft
Anna-Lena Wenzel
Sinta Werner

13.11.–21.11.2015

Finissage /Filmscreening Samstag 21.11.2015, 18–21 Uhr
Mittwoch bis Samstag 14–18 Uhr



MUSICAL PERFORMANCE BY IDA-MARIE CORELL

Sonntag, 18. Oktober 2015 / 19:00

Ida-Marie Corell is a performance and research artist at the interface of concert, lecture, performance, installation and exhibition.

"Lyrics, composition, emotions and live performance as part of Ida-Marie Corell´s artistic practice in times of "unused humanity". Music as the origin of everything is for her as synaesthete almost like a research practice or a language of understanding. Its like a painting, a structure, a feeling, rooms or buildings or decoding energy. Her musical performances are her connection points between tow circles: media and knowledge.
Unique live music in times of reproduction and mass consumerism was and is for Ida-Marie Corell the beginning of her artistic work. She keeps the music as a at the moment emerging quality of time and space. Her work emerges out of sound, observation and emotion and find itself in a circle of media. This particular era is a Plastic Age. Therefore she love to play and research with the material which represents our global society: plastic and plastic bags. She tries to work with music as she experiences it as synaesthete in color, taste, emotion, energy, painting, humanity, material,origin of everything existing and as her musical diary which she started age 12."

www.lleroc.com



CONCERTS BY  OTIS+WEDDING

Donnerstag und Freitag 15. & 16. Oktober 2015 / 20:00

A quartet where Elias Stemeseder is let loose on his tiny synth setup, Frans Petter Eldh is fulfilling his 70's electric bass dreams and Tilo Weber navigates through wonky beats and camouflaged ones.The new compositions are inspired by the following three strong musical experiences in Otis Sandsjö's recent life:

Hearing Michael Jackson's 'Heal the world' on a tiny bathroom radio, broadcasted by Berliner Rundfunk 91.4, while taking his morning shower. One night of falling down into a YouTube rabbit hole of korean psychedelic pop. Crossing a wintery Sweden, south to north, with a Volvo 240 and one scratched J Dilla CD as only company.

OTIS+WEDDING

Otis Sandsjö (saxophone)
Elias Stemeseder (synthesizers)
Frans Petter Eldh (electric bass)
Tilo Weber (drums)


KLAVIERKONZERT

Freitag, 10. Juli 2015 / 20:00

Catalin Serban, Klavier

Schubert: Sonate B-Dur, Op.Posth. D-960
Skrjabin: "Sonata-Fantaisie" Nr.2, gis Moll Op.19
Chopin: Barcarolle Fis-Dur Op.60, Etüden Op 25 Nr. 1,6,10


HERZLICH WILLKOMMEN!
Benefizkonzert für Flüchtlinge in Berlin

Sonntag, 14. Juni 2015 / All day long

We are a group of friends, artists and activists who believe that the antidote to paralysis in a world full of distress is gathering people for a good cause. We asked some of the best people we know to contribute to a one-day festival to support refugees in Berlin. 10 artists will play their sweet music. The wandering art project Neue Kafé Barbara will cross several borders and come all the way from Norway to serve different kinds of Norwegian snacks. There will be pop and jazz. Covers and improvisations.

Every penny of the 10 EUR entrance fee as well as the bar will be donated to the organization Flüchtlinge Willkommen that works with finding homes for refugees in Berlin. Donations are more than welcome!

Lucia Cadotsch Speak Low
Johanna Borchert
Asbjørn
Sandra Kolstad
KUU
Camilla Barratt-Due
Sprutbass
Phillip Gropper with Friends
Golby Surround
Neue Kafé Barbara


HYBRID
das paradies vorstellen / envisioning paradise

Eröffnung: Samstag 09.05.2015 13-18 Uhr

Der Begriff hybrid verweist auf etwas Gebündeltes, Gekreuztes oder einen Zwischenbereich, die bewusste Vermischung von distinkten Materialien und Zeichensystemen, mit unvorhersehbarer kultureller, biologischer oder ideologischer Mobilität. Anita Duller und Hannah Stippl (Duller/Stippl) verbinden Malerei und Pflanzen, hybrid per se, zu hortikulturellen Installationen, ergänzt durch popkulturelle Fundstücke. Hybride Vorstellungen einer Natur, die sich eben nicht mehr von selbst versteht, Wunschvorstellungen paradiesischer Natur.
Duller/Stippl zeigen eine vom Menschen geprägte, sozial konstituierte, artifizielle, gestaltete, arrangierte, getötete oder künstlich am Leben gehaltene Natur, - kurz: Technonatur. Wie sich das Paradies vorstellen? Gerade der Begriff hybrid bezeichnet nicht die Ablösung eines Zustandes durch einen anderen, sondern eine Verbindung im Sinne einer Doppelkodierung, bei der verschiedenartige Systeme aufeinander treffen, kollidieren und sich wechselseitig in ihrem Geltungsanspruch relativieren.

Anita Duller und Hannah Stippl (Duller/Stippl) leben und arbeiten in Wien.
Mehr Informationen zu ihrer Arbeit unter www.duller-stippl.net

Ausstellung: 09.05. - 16.05.2015
täglich von14-18 Uhr geöffnet


EGGS LAID BY TIGERS [DK]
Dylan Thomas words set to music


Mittwoch und Donnerstag, 15. & 16. April 2015 / 20:00

„I wrote wonderfully original things, like eggs laid by tigers.“ – Dylan Thomas (1914-1953)

Dylan Thomas schrieb fesselnd neo-romantische Dichtung über Leben, Tod und Liebe. Bob Dylan hat sich nach ihm benannt und die Kopenhagener Gruppe "Eggs Laid By Tigers" nehmen nicht nur ihren Namen aus seinen Schriften, sondern vertonen seine Texte in ihren Songs. Mit diesem Ausgangspunkt sind "Eggs laid by tigers" keine gewöhnliche Rockband. Sie bezeichnen sich selbst als "a singing-songwriting, working-playing jazz-folk-rock poetry trio".
Es gelingt der Band, Dylans Texte als Referenz verpackt, ein kohärentes und extrem eingängiges Spiel zwischen Poesie, Harmonien und moderner Instrumentation zu schaffen. In ihrem Universum ist man umgeben von einer tiefen, verführerischen Dämmerungsstimmung, die der Poesie entspringt, welche ständiger Fokus ihrer Musik ist.

Der Eggs Laid By Tigers Sound ist nicht leicht in Worte zu fassen, doch sie beschreiben ihn selbst am besten, wenn sie sagen: "Eggs Laid By Tigers make music with swelling hearts and quiet minds and healing hands and radiant loins. If they could be bottled, other bands would be drinking their mysterious elixer like teenagers on graduation day."


DIE STADT ALS DETAIL / THE CITY AS DETAIL

Eröffnung: Samstag 07.02.2015 / 13:00 - 18:00

mit: Heidi Specker, Tilo Schulz, Ulrike Kuschel, Bettina Nürnberg,
Adam Raymont, Philipp Simon, Olivier Guesselè-Garai, Lena Inken Schaefer,
Taiyo Onorato & Nico Krebs, Dirk Peuker, Ossian Fraser
kuratiert von Dirk Peuker

Ernst Bloch schreibt in "Das Prinzip Hoffnung", dass die Architektur ein Produktionsversuch menschlicher Heimat ist. Aus Sicht der Postmoderne war es dabei wichtig, die Architektur aus der Stummheit der "reinen Formen" zu befreien. Erfahrungswelten sollten ihre Spuren auf Objekten und Baukörpern hinterlassen, sich in Farben, Materialien und Formen manifestieren und den Reflex der Erinnerung einschreiben.

Die Ausstellung im Salon am Moritzplatz, dem ehemaligen Büro des Architekten Otto Steidle zeigt architektonische Fiktionen die gegenständlich in Erscheinung treten.

In "The Principle of Hope," Ernst Bloch describes architecture as "an attempt to produce a humanitarian homeland" (Heimat). From a postmodern perspective it was therefore important to liberate the architecture from the muteness of its "pure forms". Worlds of experience should shape objects and buildings, manifest themselves in color, material and form, and inscribe themselves into the reflex of memory.

The exhibition takes place in the former office of the architect Otto Steidle and shows architectural fictions in their concrete appearance.

Ausstellung: 7.02 - 28.02.2015
Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 13 - 18 Uhr


EGGS LAID BY TIGERS [DK]
Dylan Thomas words set to music


Sonntag, 21. September 2014 / 20:00

„I wrote wonderfully original things, like eggs laid by tigers.“ – Dylan Thomas (1914-1953)

Dylan Thomas war ein walisischer Schriftsteller. Er schrieb Gedichte, Essays, Briefe, Drehbücher, autobiographische Erzählungen und ein Theaterstück. 2014 wäre er 100 Jahre alt geworden. Das Pop-Art-Projekt Eggs Laid By Tigers aus Dänemark hat es geschafft, diese literarischen Meisterwerke zu vertonen und präsentiert mit „Under The Mile Off Moon“ ihr erstes Album. Eggs Laid By Tigers: Eine „wonderfully original“ Band.

http://eggslaidbytigers.com/
https://www.facebook.com/eggslaidbytigers


MEISTERSCHÜLER (Kunstakademie Dresden)

Eröffnung, Freitag, 12.09.2014

Zur Eröffnung spielt Johannes Lauer (Posaune)

mit: Steffi Köhler, Sophie Thelen und Ioannis Malegiannakis
Klasse Prof. Christian Macketanz

Ausstellung: 13. - 21. September 2014


STECHLIN-INSTITUT

Sonntag, 29. Juni 2014

Das Stechlin-Institut wird in Berlin vorgestellt.

Mitten im Wald und nahe des glasklaren Stechlinsees, 80km nördlich von Berlin, befindet sich das ehemalige Gutshaus Neuroofen. Unser Ziel ist es, das Gutshaus zu einem Ort zu entwickeln, an dem Initiativen und Künstler*innen zusammen leben und arbeiten können. Ein inklusiver Ort, der als Keimzelle sozialen Wandels und zur Stärkung der Selbstfürsorge der einzelnen Verantwortungstragenden wirkt. Engagierte Gruppen wie singuläre Akteur*innen können sich für eine begrenzte Zeit hier aufhalten, inhaltlich und sozial austauschen und in der achtsamen Atmosphäre des Ortes wirklich begegnen. Als Bewohner*innen des Hauses erfahren sie künstlerisches Denken als die das Stechlin-Institut gestaltende und sich am Ort vermittelnde Haltung. Der Übertrag dieses achtsamen Zusammenlebens und Abstand zum Alltäglichen ermöglicht Perspektivwechsel und wirkt fördernd auf die Problemlösungskompetenzen der Einzelnen.

Romy und Stef Richter

www.stechlin-institut.org
info@stechlin-institut.org


SCHWINDEL

Eröffnung: Samstag, 25.01.2014, 19:00 - 00:00 Uhr

Ein Projekt der Kunsthoschule Berlin Weißensee

Bianca Benenti, Julian Breuer, Marc-Antoine Carcereri, Lena Marie Emrich, Ossian Fraser, Josephin Hanke, Jihye Hong, Kanako Ishii, Liudmila Kartoshkina, Demian Kern, Eun Seo Kim, Sara Kramer, Julien Laugier, Mirce Liljehult, Nils Pegel, Anselm Schenkluhn, Nina von Seckendorff, Teresa Steidle, Tanja Szallies, Bärbel Trautwein, Kota Uchida, Evgenia Usimova, Remko Van der Auwera, Kolja Vennewald

in Zusammenarbeit mit Prof. Albrecht Schäfer und Vlado Velkov

Ausstellung: 25. Januar - 05. Februar 2014